Die US-Autobauer stecken tief in der Krise. Ob die Groen Drei Chrysler, Ford und General Motors (GM) die Krise berleben werden, steht noch nicht fest. Is this Detroits last winter?, fragt das amerikanische Nachrichtenmagazin Time http://www.time.com. Ob es richtig ist, dass die Big Three nun die Hilfe von Uncle Sam haben wollen, darber streiten die Experten. Wenn einer der Traditionskonzerne aufgeben muss, dann betrifft dies auch viele Mitarbeiter und ihre Familien, so der Automobilexperte Uwe Rhrig, Ex-Vertriebschef fr Mercedes-Benz http://www.mercedes-benz.de und Maybach und heute Inhaber des Beratungsunternehmens International Car Concept (ICC) http://www.icconcept.de, im Gesprch mit N24 http://www.n24.de.
Einer Trennung von Opel und GM kann Rhrig nicht viel abgewinnen. Sowohl Opel als auch Ford htten sich zu wahren Sttzen ihrer amerikanischen Mtter entwickelt. Die Entwicklung alternativer Antriebssystem hlt der ICC-Chef fr zwingend notwendig. Die Beteuerungen des Managements, dass man hier die Zukunft sieht und vor allem kleine und mittelgroe Fahrzeuge entwickeln will, weist in die richtige Richtung. Jahrelang habe das verantwortliche Management in den Konzernen aber schwere Fehler gemacht, betont Rhrig. Spekulationen, Chrysler und GM knnten jetzt zusammengehen, hlt er nicht fr der Weisheit letzten Schluss. Schlielich entsteht nicht automatisch ein Gesunder, wenn man zwei Kranke zusammenfhrt. Konsolidierung im Automarkt hat es jedoch schon immer gegeben, ohne dass der gesamten Branche das Totenglcklein lutete: 1970 gab es weltweit noch 37 Automobilhersteller, heute sind es noch 15.
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