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Dsseldorf, 11. August 2009 – Eine von der Beratungsgesellschaft JBA im Auftrag von Regus, dem weltweit fhrenden Anbieter von innovativen Arbeitsplatzlsungen, durchgefhrte internationale Studie zum Thema Arbeitsplatz der Zukunft ergab: Obwohl immer mehr Unternehmen einschneidende Vernderungen in der Arbeitswelt und damit in ihrer Arbeitsplatzorganisation erwarten, bereitet nur ein wesentlich geringerer Teil sein Unternehmen auf diese Vernderungen vor. Befragt wurden dazu weltweit 1.130 Manager.

Laut der Studie erwarten 83% der weltweiten Befragten einschneidende Vernderungen im Bereich der Arbeitsplatzorganisation. In Deutschland sind es mit 82,4% etwas weniger. Dennoch gaben nur 61% der international Befragten an, ihr Unternehmen bereits erfolgreich an die neuesten Entwicklungen angepasst zu haben. Hier liegt Deutschland mit 61,8% leicht ber dem internationalen Durchschnitt. Das bedeutet: Fast ein Viertel wei um die Vernderungen, ohne dieses Wissen in gezielte Manahmen umzusetzen.

2006 war die Studie bereits schon einmal durchgefhrt worden: Damals erwarteten nur 65% der weltweit Befragten (64,7 % in Deutschland) einschneidende Vernderungen, whrend 57% (57,4% in Deutschland) angaben, ihr Unternehmen bereits erfolgreich angepasst zu haben. Damit hat sich die Diskrepanz zwischen „Erkennen und Handeln“ in nur drei Jahren verdreifacht: Zwar erwarten heute insgesamt mehr Firmen den Wandel, unternehmen aber im Verhltnis weniger, um sich darauf vorzubereiten.

Durch Wandel zum Erfolg

Die Studie ergab zudem, dass berdurchschnittlich erfolgreiche Unternehmen auf diese Vernderungen mit radikalen, aber effektiven Manahmen reagieren. Immer mehr Fhrungskrfte sehen ihre Belegschaft nicht mehr in ihrer traditionellen Rolle als Mitarbeiter, sondern als kooperative Kunden. Diese Entwicklung erffnet neue Mglichkeiten, Arbeitsplatzstrategien anzupassen, zu optimieren und sich dadurch von Mitbewerbern abzuheben. Die neuen Arbeitsplatzmodelle lassen sich in zwei Gruppen unterteilen: so genannte „vertrauensbasierte“ und „sozial vernetzte“ Arbeitsplatzmodelle.

Vertrauen wirkt sich positiv aus

Beim vertrauensbasierten Arbeitsplatzmodell wird den Mitarbeitern volle zeitliche und rtliche Autonomie eingerumt, d. h. sie knnen arbeiten, wann und wo sie mchten. 66,5% der Fhrungskrfte (67,6% in Deutschland) sind davon berzeugt, dass sich eine Investition in vertrauensbasierte Arbeitspltze positiv auf die Organisation auswirkt, whrend nur 19,4% (17,6% in Deutschland) negative Auswirkungen erwarten. Laut der Studie kann in den nchsten drei Jahren mit einer Steigerung der Investitionen in vertrauensbasierte Arbeitspltze von 27,5% (27,9% in Deutschland) gerechnet werden.

Netzwerke frdern Kreativitt

Im sozial vernetzten Arbeitsplatzmodell werden die Mitarbeiter aktiv dazu ermutigt, mit Gleichgesinnten weit ber das traditionelle Arbeitsumfeld hinaus Kontakte zu knpfen und zusammenzuarbeiten. Dadurch werden Innovationen mehr gefrdert und kreative, wettbewerbsfhige Entwicklungen begnstigt. ber 40% der Befragten ndern momentan ihre Arbeitsplatzmodelle, um eine bessere Zusammenarbeit zu ermglichen. 79,5% der Fhrungskrfte (77,9% in Deutschland) sind der Meinung, dass sich eine Investition in sozial vernetzte Arbeitspltze positiv auf die Organisation auswirkt, whrend nur 8,4% (7,4% in Deutschland) negative Auswirkungen erwarten. In den nchsten drei Jahren kann mit einer Steigerung der Investitionen in sozial vernetzte Arbeitspltze von 27,6% (27,9% in Deutschland) gerechnet werden.

Arbeitsweise so veraltet wie Pferdekutsche

„Durch die momentanen wirtschaftlichen Turbulenzen haben viele Unternehmen die bisher fr den Arbeitsplatz geltenden Regeln komplett ber Bord geworfen“, erklrt Mark Dixon, CEO von Regus. „In zehn Jahren wird uns unsere heutige Arbeitsweise so veraltet erscheinen wie eine Pferdekutsche im Vergleich zum Auto. Mithilfe dieser Studie, die auf dem Wissen und den Erkenntnissen von ber 1.000 Fhrungskrften beruht, knnen Unternehmen ermitteln, wie sie ihre Arbeitsplatzmodelle verndern mssen, um knftig gegenber ihren Mitbewerbern zu punkten.“

Arbeitsplatzmodelle mssen grtmgliche Flexibilitt bieten

John Blackwell, CEO von JBA, ergnzt: „Unser Bericht ergibt eine eindeutige Diskrepanz zwischen dem, wie Manager ihre eigenen Fhigkeiten einschtzen, Arbeitsstrategien zu ndern, und dem von ihnen erwarteten Wandel. Im Moment stehen Unternehmen hheren Risiken und grerer Unsicherheit gegenber. Mit vertrauensbasierten, sozial vernetzten und integrierten Arbeitsplatzmodellen knnen sie ihren Mitarbeitern grtmgliche Flexibilitt einrumen. So knnen sie die besten Mitarbeiter anwerben und halten, innovative Technologien optimiert entwickeln und vor allem die Organisationskosten dramatisch – in vielen Fllen um bis zu 40% – senken.“

Die Studie von JBA und Regus geht auf all diese wichtigen Belange ein. Sie enthlt auerdem eine statistische Analyse auf Basis der finanziellen Ergebnisse der einzelnen Unternehmen. Dafr wurden die Firmen in „Overperformer bzw. Underperformer“ unterteilt. Die Analyse ergab, dass die ermittelten finanziellen Overperformer in Bezug auf Vernderungen viel besser aufgestellt waren und sich nachweislich besser anpassten als Underperformer.

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Von Nova