Chronisch-obstruktive Lungenerkrankung

Hohes Herzinfarktrisiko durch Exazerbationen

sup.- Das bedeutendste Therapieziel bei der chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) ist die Vermeidung von gefährlichen Atemnot-Attacken (Exazerbationen). Die Rotterdam-Studie hat gezeigt, dass in den ersten fünf Tagen nach Einsetzen einer Exazerbation das akute Herzinfarktrisiko doppelt so hoch ist wie in einer stabilen Phase der Erkrankung. Deshalb ist es sehr wichtig, dass bei der Behandlung der COPD nicht nur bronchienerweiternde Substanzen zum Einsatz kommen, sondern auch antientzündliche Wirkstoffe. „Jede Intervention, die die Entzündung der COPD vermindert, hilft die Häufigkeit und Schwere von Exazerbationen zu verringern“, erklärt der Lungenfacharzt Dr. Thomas Voshaar (Lungenklinik Bethanien, Moers). Dies gelingt umso besser, je tiefer die entzündungshemmenden Substanzen bis in die kleinen Atemwege des Bronchienbaums gelangen. Von Vorteil sind aus diesem Grund innovative COPD-Medikamente, die bronchienerweiternde und entzündungsreduzierende Wirkstoffe in einer extrafeinen Formulierung (z. B. im Präparat Foster bzw. Foster Nexthaler) enthalten.

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