Keine Ansteckungsgefahr: Virtuelle Messe fast ausgebucht

Wirtschaft stemmt sich gegen Corona-Auswirkungen

Hamsterkäufe, ausfallende Veranstaltungen und Angst vor einer Rezession: Die Auswirkungen der Corona-Epidemie betrifft alle Bereiche. Auch Unternehmen haben deshalb zu kämpfen. So werden beispielsweise wichtige Messe verschoben oder abgesagt. Ein Problem, das zu bewältigen ist: mit einer Veranstaltung in der virtuellen Welt.

Hier zeigen sich die Vorteile der Digitalisierung, schreibt GLAESS Software and Automation (GSA) in einer Mitteilung. Das Weingartener Unternehmen, das sich auf die industrielle Automatisierung spezialisiert hat, ist federführend bei einer regionalen Wirtschaftsinitiative, deren Mitglieder sich von der Corona-Epidemie nicht komplett lähmen lassen wollen.

“Zehn Zusagen für eine virtuelle Messe in nur einer Woche zeigen, wie tatkräftig die Wirtschaft immer noch ist”, sagt GSA-Frank Gläss. Mit dabei sind unter anderem Unternehmen aus dem Bereich Anlagenbau: HAS Technologie (Bodnegg), Waitkus Group (Weingarten), EKS InTec (Weingarten), IT Electronic Service (Weingarten); aus dem Bereich Robotik: FTP Robotik (Amtzell); aus dem Bereich Digitalisierung: All For One Group (Filderstadt), PI Products & Innovations (Weingarten), TriCAT (Ulm). Zusätzlich gibt es Vorträge unter anderem von der Fachhochschule Weingarten.

Initialzündung für die Initiative war die Absage der Industriemesse “all about automation” in Friedrichshafen (verschoben auf Anfang Juli). Denn auf die Möglichkeiten und Gelegenheiten, die eine Branchenmesse bietet, wollte Gläss keinesfalls verzichten. So kam er schnell auf die Idee, in die virtuelle Welt auszuweichen.

Die technischen Voraussetzungen dazu bietet ToM – Technologie of Meetings mit einer animierten dreidimensionalen Umgebung. Dort kann man sich einloggen und mit einer Figur, einem Avatar, mit anderen Gästen interagieren und die Messestände der Aussteller erkunden. Den Ausstellern stehen dabei verschiedene Flächen zur Verfügung, um ihre Informationen multimedial zu präsentieren. Für Besprechungen unter vier Augen gibt es separate Räume und auch eine Jobbörse mit digitalen Aushängen ist geplant.

“Das Interesse war riesig”, erzählt Gläss. In nur wenigen Tagen war die erste virtuelle Automatisierungsmesse in der Drei-Länder-Region fast komplett ausgebucht. Termin ist – “kein Scherz” – am Mittwoch, 1. April. Wer sich einen Eindruck machen möchte, wie eine virtuelle Veranstaltung aussieht, findet die entsprechenden Informationen auf der Homepage von ToM: www.tom-meetings.com

“Eine klassische Messe ganz zu ersetzen, ist nicht unser Ziel”, erklärt Gläss, sondern ein zusätzliches attraktives Angebot für Unternehmen und Besucher zu bieten, um von den Vorteilen der Digitalisierung zu profitieren. So entfallen Kosten für Anfahrt und Abreise sowie für Übernachtungen, was wiederum Kohlenstoffdioxid einspart.

GLAESS Software and Automation (GSA) ist Spezialist für die industrielle Automatisierung und hilft Unternehmen dabei, ihre Produktion effizienter, rentabler und zukunftsfähig zu machen. Das international erfolgreiche Unternehmen wurde 2006 gegründet. Kunden kommen aus den Bereichen Pharma, Verpackung, Spritzguss, Lebensmittel, Zerspanung und Automotive.

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