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Schnittstelle zwischen Offline- und Onlinemedien wird hufig ausgeblendet

Dsseldorf/Hamburg/Bonn – Unternehmen unterschtzen nach einem Bericht des Fachmagazins absatzwirtschaft http://www.absatzwirtschaft.de die Potenziale und Wirkung ihres crossmedialen Medien- und Marketingmanagements. Zu diesem Ergebnis kommt Professor Nils Andres von der Macromedia Fachhochschule in Hamburg http://www.macromedia-fachhochschule.de. Andres befragte in einer Panelstudie mehr als 1 200 Konsumenten zu Werbeerinnerungen und Kaufbereitschaften.

Viele Marketingkampagnen gehen gerade bei den Neuen Medien am Interesse der Konsumenten vorbei. In unserer Forschungsarbeit haben wir herausgefunden, dass sich Konsumenten zwar noch immer von Werbeinhalten in klassischen Medien angesprochen fhlen. Vielfach werden den interessierten Konsumenten in Online-Medien aber die gleichen Inhalte prsentiert und auf kontextbezogene und weiterfhrende Informationen und Funktionen verzichtet“, erklrt der Experte gegenber absatzwirtschaft. Gerade bei der heutigen Mndigkeit der Konsumenten stoe dieser Umgang mit den Online-Medien auf Ablehnung und reduziere die Kaufbereitschaft signifikant. Andres beobachtet bei seiner Forschung nicht nur unangemessene Inhalte: Unsere Studien haben gezeigt, dass Unternehmen sich fr ihre Marketinginhalte vornehmlich auf einen Medienbereich konzentrieren“, erklrt der Wissenschaftler ein weiteres Problem.

Das professionelle Management der Schnittstellen zwischen Online- und Offline-Medien werde in den meisten Fllen einfach ausgeblendet. Als Folge sieht Andres, dass nicht nur die Effektivitt der Marketingaktivitten leidet. Auch die Mediabudgets knnten seiner Auffassung nach durch ein professionelleres Crossmedia-Management bis zu 30 Prozent entlastet beziehungsweise effektiver verteilt werden.

Fr Planer von Marketingaktivitten und Werbekampagnen ist der Einsatz interaktiver und crossmedialer Kampagnen ein Muss, um Kunden zu binden, Kaufbereitschaft und Identifikation mit einer Marke zu erhhen, sagt Renatus Zilles, Vorsitzender der Geschftsfhrung von NEXT ID http://www.next-id.de, im Vorfeld der Dsseldorfer Kongressmesse OMD http://www.online-marketing-duesseldorf.de, die vom 17. bis 18. September 2008 wichtige Trends im digitalen Marketing behandelt. Das Dialog-Potenzial wird hufig noch nicht ausreichend ausgeschpft. Im Fokus vieler Kampagnen steht zunchst die Generierung von Markenkontakten, Adressen und Opt-Ins, statt den Ball aufzunehmen und in den direkten, interaktiven Dialog mit dem Kunden einzusteigen, kritisiert der Bonner Mehrwertdienste-Experte Zilles gegenber dem Magazin NeueNachricht http://www.ne-na.de. An dieser Stelle knne der telefonische Kontakt seine Strken ausspielen. Eine wirklich integrierte und crossmediale Kampagne sollte daher auch immer den Sprachkanal mit bercksichtigen. Zur OMD siehe auch: http://194.9.89.212/IGEDO/downloads/deutsch/onma/online-marketing-duesseldorf_2008_Programm.pdf
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Von Nova