Heidelberg – Im neuen Nachhaltigkeitsbericht der Heidelberger Druckmaschinen AG http://www.heidelberg.com fr das Geschftsjahr 2007/2008 steht das Thema Green Printing“ im Vordergrund. Dabei wird dargestellt, wie der Maschinenbauer schon seit Jahren daran arbeitet, Ressourcenverbrauch, Emissionen und Abflle zu reduzieren. Der Manahmenkatalog erstreckt sich nicht nur auf die Nutzung der Druckmaschinen, sondern auch auf ihre Entwicklung und ihre Herstellung.
So bietet Heidelberg nach eigenen Angaben zwei Innovationen, um den Papierverbrauch zu senken: Beim gebndelten Einsatz der Prinect-Produkte Prepress Interface, Color Assistant und Inpress Control lassen sich durch eine schnellere und bessere Qualitt an einer typischen Maschine allein 1,8 Millionen Bogen Makulatur pro Jahr oder fnft Prozent des eigentlich bentigten Papiermaterials einsparen. Dadurch werden 200 Tonnen Kohlendioxid weniger in die Atmosphre abgegeben, heit es in dem Nachhaltigkeitsbericht. Im Kleinformat A3 knne man Einsparungen durch Anicolor erzielen: Im Zusammenspiel mit dem Print Color Management reduziere sich die Anlaufmakulatur in vielen Fllen auf nur noch zehn Prozent der blichen Menge.
Heidelberg dokumentiert, wie ganzheitliche Verbrauchsreduzierungen von Energie, Papier oder Farbe die Umwelt schonen und auch in gleichem Mae zu Kostensenkungen in den Druckereien beitragen. Nimmt man beispielsweise alle Energie-Einsparmanahmen zusammen, so lasse sich der Stromverbrauch der Druckmaschine Speedmaster XL 105 um rund 20 Prozent oder 120.000 Kilowattstunden pro Jahr reduzieren. Dadurch werden 62 Tonnen Kohlendioxid weniger in die Atmosphre abgegeben – so viel, wie sechs Hektar Mischwald pro Jahr absorbieren knnen, fhrt Heidelberg aus.
Um den Entstehungsprozess neuer Maschinen noch strker als bisher unter kologischen Gesichtspunkten vorantreiben zu knnen, entwickelte der Maschinenbau-Spezialist zusammen mit der TU Darmstadt ein intranetbasiertes Umweltportal. Arbeitet ein Entwickler an der Konzeption eines neuen Farbwerks, so stellt ihm das Portal aus einer Datenbank die hierfr relevanten Umweltanforderungen zu. Darber hinaus kann in einer zweiten Datenbank auch das Umweltschutzwissen der Entwickler hinterlegt und auf diese Art mittelfristig als Best Practice abgerufen werden, so Heidelberg.
Insgesamt umfasst der bereits achte Nachhaltigkeitsbericht des Unternehmens rund 40 Seiten mit einem angegliederten Zahlenteil und ist in die Bereiche kologie, konomie und Soziales aufgeteilt.
Beim Themenkomplex konomie stellt der Bericht das Thema Green Printing“ in der Praxis dar. Beispiele aus Grobritannien und Kanada zeigen, wie kologisch sinnvolles Drucken zu Wettbewerbsvorteilen fhren knne.
Der Handel mit Verbrauchsmaterialien fr Druckereien spielte bei Heidelberg bisher eine eher untergeordnete Rolle. Auf drei Seiten wird beschrieben, wie sich das knftig ndern soll: Innerhalb der nchsten Jahre soll sich der Umsatz in diesem Geschftsfeld verdoppeln.
Der letzte Abschnitt des Nachhaltigkeitsberichtes beschftigt sich mit dem Thema Soziales. Gezeigt wird, wie Heidelberg seine Mitarbeiter mit unterschiedlichsten Aktionsprogrammen fr die Herausforderungen der Zukunft fit“ machen will. Darber hinaus wird die ergonomische Bedienung der Produkte unter Einhaltung gesetzlicher Grenzwerte thematisiert.
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