Der Lichtcheck von ADAC und RadClub motiviert Fahrradfahrer mit attraktiven Preisen zum Werkstattbesuch ein guter Anlass fr den pressedienst-fahrrad, ein paar Tipps rund ums Thema Sichtbarkeit loszulassen.
[pd-f] Dass sich Autofahrer und ihre Funktionre (zu Recht) ber Radfahrer aufregen, die ohne Licht unterwegs sind, ist nichts Neues. Dass sich Deutschlands grter Auto-Lobbyist gemeinsam mit der Fahrradindustrie konstruktiv fr mehr Licht am Rad einsetzt, anstatt nur zu hupen, ist dagegen eine kleine Sensation. Lichtcheck heit die Aktion, die der ADAC gemeinsam mit dem RadClub Deutschland angeschoben hat und die rechtzeitig zum Beginn der dunklen Jahreszeit Schwarzfahrer mit Therapieangeboten in die Radlden lockt.
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Die Idee ist einfach und gut: Im Internet (www.fahrrad-lichtcheck.de) knnen Radfahrer einen Hndler in ihrer Nhe suchen, der den Check vornimmt; Online-Muffel erkennen die zahlreichen an der Aktion beteiligten Geschfte am Lichtcheck-Plakat im Schaufenster. Der Fachmann prft kostenlos den Zustand der Lichtanlage, ist etwas nicht in Ordnung, muss der Kunde natrlich fr Material und Arbeitszeit aufkommen.
Ob neu, ob alt, ob hell oder defekt der Check ntzt jedem Radler Zielgruppe der Aktion sind natrlich vor allem die Nutzer mangelhaft beleuchteter Rder, die mit attraktiven Gewinnen wie Reisen und Sachpreisen in die Radlden gelockt werden sollen. Aber auch gewissenhafte Radler knnten von dem Check profitieren, selbst solche, die ein brandneues, top ausgestattetes Rad fahren: Bei Fahrrdern mit lterer Lichtanlage geht es darum, dass die Beleuchtung berhaupt funktioniert, so Guido Mller vom Beleuchtungshersteller Busch und Mller (www.bumm.de), einer der Sponsoren der Aktion und jngst mit der Auszeichnung Goldenes Ritzel des Verbunds selbstverwalteter Fahrradbetriebe (www.vsf.de) fr seine Beleuchtungsinnovationen geehrt. Moderne Frontstrahler knnen zwar nicht zu hell sein, aber wenn sie falsch eingestellt sind, knnen sie den Gegenverkehr blenden. Mllers Tipp zur Kontrolle der Scheinwerferpositionierung: Der hellste Punkt des Lichtfeldes muss etwa zehn Meter vor dem Rad auf der Fahrbahn liegen. Bei modernen Strahlern, die die Leuchtkraft eines Motorradscheinwerfers erreichen, kann dieser Bereich extrem hell werden. Die aktuelle Version unseres IQ-Tec-Strahlers liefert bis zu 60 Lux, erklrt Mller. Selbst bei absoluter Dunkelheit ist damit ber 30 Meter Sicht gewhrleistet. Der Bonner Fachjournalist Caspar Gebel zu seinen Erfahrungen mit der superhellen Beleuchtungstechnik: Andere Verkehrsteilnehmer reagieren deutlich frher und verhalten sich vorsichtiger der extrem helle Lichtkegel wird mit einem schnelleren Fahrzeug assoziiert. Das bringt Sicherheit.
So ein Highend-Diodenscheinwerfer leuchtet brigens auch mit einem herkmmlichen Dynamo; wer ber eine zwar funktionstchtige, aber eher funzelige Lichtanlage verfgt, sollte eine Nachrstung ins Auge fassen je nach Ausfhrung zwischen 60 und 90 Euro kostet ein IQ-Tec-Strahler, ein superhelles Diodenrcklicht mit Standlichtautomatik ist ab 15 Euro erhltlich. Viele Fahrradhndler bieten in den Wintermonaten Komplett- Pakete mit LED-Beleuchtung und einem effizienten und langlebigen Nabendynamo an, erklrt Dirk Belling vom Schaltungshersteller Sram (www.sram.com), der auch ein Sortiment Nabendynamos im Angebot hat.
Wer sein Fahrrad zum Lichtcheck bringt, kann sich direkt ber die modernen Errungenschaften der passiven Beleuchtung informieren. Accessoires aus Reflexmaterial, die beispielsweise Rema Tip-Top anbietet (www.rematiptop.com), sind inzwischen auch in Wei zu haben genauso gut sichtbar wie die klassisch gelben Reflexbnder, aber etwas dezenter. Vorausgesetzt sie weisen 12.500 Prismen nach EN 13356 auf. Gleich doppelt sicher ist der Fahrradhelm Urban I von Abus (www.abus.de): Neben seiner Schutzfunktion verfgt er ber ein Diodenrcklicht, das den Radler auch fr Autofahrer, die weiter hinten in einer Kolonne stehen, erkennbar macht. Geben Sie sich einen Ruck, rt Torsten Mendel von Abus Helmmuffeln: Der Herbst ist die richtige Zeit, um mit dem Tragen eines Helms anzufangen.
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